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Händchenhaltend zum Doppelsieg Kathrin Bogen und Klaus Goldammer gewinnen 16. Handicaplauf
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Eröffnet wurde das Läuferfeld traditionsgemäß von Elfriede Oehler (LC Auensee), die bislang bei allen 16 Handicapläufen mit von der Partie war. Schlussläufer war wie im Vorjahr Marcel Lohse (LG Taucha), der einen Rückstand von 37:32 Minuten aufzuholen hatte und sich von Startplatz 111 auf Platz 57 vorkämpfte.
Vor der Tempojagd durchs schon frühlingshafte Rosental mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst jedoch den Mehrkampf aus Wiegen und Messen absolvieren. Nach einer von Turnierdirektor Christian Brendecke streng gehüteten Formel errechnet sich das persönliche Zeithandicap nämlich aus Körpergröße, Gewicht, Alter und Geschlecht der Starter. Hühnen im Feld waren in diesem Jahr Gregor Bogen (LC Auensee) und Jörg Bauer (LFV Oberholz), die mit jeweils 197 cm die gesamte Läuferschar überragten. Quirlige 1,50 Meter misst dagegen Margot Haupt (BSV AOK Leipzig), die nach einem Klasselauf wie im Vorjahr mit einer Bruttozeit 1:19:50 Platz 4 des Gesamtklassements belegte.
Auch gewichtsmäßig lagen zwischen den Läuferinnen und Läufern Welten. Während die beiden Leichtgewichte im Feld gerade mal 43 Kilogramm auf die Waage hauchten, setzte ein Läufer vom Leipziger Scherbelberg 102 Kilogramm in kraftvolle Bewegung. 58 Lebensjahre trennten die beiden jüngsten Starter Konrad Sterz (VSG Saaletal Wettin) und Sven Priebe (Blau-Weiss Könnern) von Routinier Klaus Buchspieß (SG Olympia 1896 Leipzig / 77).
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Entscheidend für die Platzierung waren beim Handicaplauf wie immer die Bruttozeiten. Zehn Finisher mit einer Nettozeit von unter 60 Minuten dokumentieren aber auch den sportlichen Stellenwert der Veranstaltung. Olaf Ueberschär (LFV Oberholz) durfte sich mit sehr starken 53:07 Minuten wie in den beiden Vorjahren über die schnellste Nettozeit im Feld freuen (Brutto1:22:56, Platz 13). Vereinskamerad Marc Werner spurtete in 53:52 Minuten von Startplatz 93 auf Platz 9 (Brutto 1:22:06). Kathrin Bogen blieb in 58:11 Minuten als einzige Frau unter der Stundengrenze.
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links: Schnelle Jungs - Sebastian Clemen (netto 54:25), Marcel Lohse (netto 55:31) und Eric Michel (netto 57:58)
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Vor allem war der 16. Handicaplauf der SG Olympia 1896 Leipzig aber wieder ein Fest der Leipziger Läuferfamilie, bei dem Sportlerinnen und Sportler aller Alters- und Leistungsklassen einen entspannt-spannenden Frühlingslauf erlebten. Riesenjubel gab es am Ende auch für Günter Leonhardt (SG LVB), der nach 2:24:14 (brutto) das Ziel erreichte und von Motor Nord-Sektionschef Christian Brendecke die Handicap-Tasse für den letzten Finisher entgegen nahm. “Dabei sein ist alles”, meinte “Leo” im Ziel ganz entspannt.
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