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Coventry Half Marathon - Blogger: Grit Brendecke Datum: 23. Mai 2010
Bei der ersten Frühlingsauflage des Coventry Halbmarathons waren wieder einmal Grit, Angela und Christian am Start. Ich kann damit meine ununterbrochene Serie bei allen bisherigen Coventry Halbmarathons fortsetzen. Und England präsentierte sich von der besten Seite: strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Somit wurde dieser Halbmarathon, wie auch schon der in Leipzig zu einem unerwartet heißen Ereignis. Auf nun schon gut bekannter Strecke ging es einmal mehr aus dem Stadtzentrum über die Stadtteile Earlsdon, Allsley und Tile Hill hin zum Campus der Uni Warwick und dann über den großen Park zurück in die Stadt, und auch wenn wir
alle drei der Hitze etwas Tribut zollen mussten, kamen wir in respektablen Zeiten ins Ziel. Christian belegte mit einer Zeit von 1:50:27 den dritten Platz in seiner Altersklasse. Ich blieb mit 2:17:24 bei 25 Grad im Schatten, von dem es nicht genug gab! wenigstens noch knapp unter der in der Heimatstadt erlaufenen Zeit. Von Erfolg gekrönt allerdings war einmal mehr Angelas Lauf, die in 2:09:57 ihre Altersklasse AK 55-64 mit knapp zwei Minuten Vorsprung für sich entscheiden konnte und somit mal wieder einen Geldpreis errang - £50 war die Siegerprämie! Mit auf dem Foto meine Lauffreunde James und Sarah, die beide jeweils ihren ersten Halbmarathon liefen. > zur Nachricht
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Cross der Deutschen Einheit - Blogger: Thomas Heinig Datum: 3. Oktober 2010
Weißensee – dieser Name sagt maximal Berlin-Kennern etwas. Jener Ort befindet sich allerdings nördlich von Sömmerda oder zwischen A4 und A38, also mitten im welligen Thüringen. Mich zog es dorthin, um einen halben Marathon zu absolvieren. Die Internetseite ließ zwar wissen, es handle sich um einen Cross, nämlich den der Deutschen Einheit, doch was soll schon an „vorwiegend Damm- und Feldwegen“ weiter dran sein. Schönstes Wetter bei 20 °C, ein gut organisiertes Umfeld am Gondelteich in Weißensee, Schüler-, Jugend- und Bambiniläufe – von deren Teilnehmerfeldern wir in Leipzig nur träumen können – ließen Lust und Motivation nach oben schnellen. Der Start ging zügig und - analog dem eigenen Puls - steigend, eine steile Treppe hinauf. Schöne glatte Straße und dann hinein in die Natur. Fortan war das Grün vor den Füßen im Fokus des Läufers. Eingewöhnen und Sturz vermeiden, hieß das Motto. Ich lief mich ein und nahm Tempo auf. Der Atem der Gegner verlor sich schnaufend in meinem Rücken. Gut so! Kilometerweiter Weg auf der Deichkrone, flach und doch unterbrochen durch das Auf und Ab an Brückchen und unerkannten Hindernissen. Der Sauerstoffanteil im Kopf ließ nach. Alles lief super bis Kilometer 10. Inzwischen hatten die Läufer die
Unstrut-Seite gewechselt und schnellen Asphalt unter den Füßen. Jetzt war klar, die Sonne spielte auch mit. Die Zunge klebte, das Trinken fiel schwer und die Zeit war knapp. Da vorn wartete schon der nächste Gegner, der gefressen werden wollte. Meine treue 3er-Fangemeinde feuerte mich immer wieder an. Bis auf Platz 10 spülte es mich nach vorne. Dann kam das, was kommen musste: Die zweite Unstrut-Querung und irgendein Deichmarder musste sich an meine Fersen geheftet haben. Noch auf Asphalt und plötzlich auch auf welligem Terrain flossen die Kräfte dahin und die Lunge appellierte: „Aufhören!“. Wie’s dann weiter ging, weiß jeder erfahrene Läufer. Es geht eben weiter. Quäl’ Dich Du Sau! Sieben restliche Kilometer über Kopfsteinpflaster und diese endlosen Wiesenwege. Einer überholte mich noch – und das war nicht so schlimm. Denn Keiner nach vorn und nach hinten zu sehen, raubt letztlich die Motivation. Längst war klar, als links das 20er-Schild erschien, die Euphorie trieb zu Tempo und wenig Vernunft. Der Kurs war sehr hart und ein wirklicher Cross eben auch. Das Ziel kam dann schnell und eine Gasse des Beifalls ließ alles vergessen. So ist das eben mit uns Läufern, dafür tun wir’s!
 Ein toller, anstrengender Lauf für Freunde des Cross! Die Zeit war dann doch o.k.: 01:41:19, 11. Platz gesamt, 2. Platz M50 (bei ca. 60 bis 70 Starterinnen und Startern).
Prädikat: Zu empfehlen. Sonstiges: Tombola für alle Aktiven. Der erste Preis war ein Spanferkel. Bloß gut nicht für mich. Wie hätte ich’s denn mitnehmen sollen. Preise für Siegerin und Sieger: Ein Abendessen für zwei bzw. ein Spanferkel. Kümmernisse: Zwei wahrscheinlich blaue Zehen vom ungewohnten Untergrund und blaue Einfärbungen des Laufshirts und der Bauchpartie von der Startnummer. Diese färbte nämlich aus! Ein Novum und noch nicht erlebt. Entgegen den Befürchtungen der Hausfrauen ging die Farbe aber beim Waschen wieder aus dem Laufshirt raus! Am Bauch haftet sie noch … Link zur Internetseite: http://www.bw-weissensee.de/Leichtathletik/UHL%2009/unstruthelbelauf_2009.htm Link zu den Ergebnissen: http://www.bw-weissensee.de/SV%20BW%20Weissensee.htm Eigene Bilder anbei: Zum Teil unscharf wie meine geistige Frische zu diesem Zeitpunkt.
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Commerzbank Frankfurt Marathon - Blogger: Christian Wilkens Datum. 31. Oktober 2010
Es hat wieder einmal toll gepasst - Frankfurt Marathon und ein wunderbares Wetter, also bessere Bedingungen gibt es wohl nicht. Unser Team Leipzig Marathon reiste wieder mit dem Bus an, kurz nach 14;00 Uhr trafen wir in Frankfurt ein, besuchten die Marathonmesse und gingen am Abend noch gemeinsam Essen. Vom Hotel direkt am Hbf. gelegen fuhren wir am Sonntag auf das Messegelände direkt zum Startbereich, nach letzten üblichen Vorbereitungen standen wir alle erwartungsvoll und ungeduldig am Start. Bei herrlichen Sonnenschein und idealen Lauftemperaturen ging es los, zunächst in einigen Schleifen durch die Skyline der Stadt, dann über den Main und ab ca. km 30 auf die lange Gerade der Mainzer Landstrasse, das letzte Stück gehörte dann wieder dem Zentrum mit den begeisterten Zuschauern. Doch der Höhepunkt ist immer der Einlauf in die Festhalle mit dem roten Teppich und der tollen Atmosphäre. Am Ende stand bei mir eine glatte 3;12;00 h netto, gelaufen ohne Einbruch und genau 5 Wochen nach Berlin - damit war ich sehr zufrieden. Frankfurt war wieder eine Marathon Reise wert. Mit sportlichen Grüßen Christian
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11. Werdauer Herbstlauf - Blogger: Dietmar Heinig Datum: 14. November 2010
Meine Autobatterie ist jedenfalls wieder aufgeladen, die dafür notwendigen Kilometer bis Werdau und zurück reichten aus. Ich war am Sonntag also in Werdau, ja und da fand ausgerechnet an diesem Tag ein Marathon statt. Da bin ich halt mitgelaufen. Es war wieder ein schöner und zugleich anstrengender Lauf, der mir meine Grenzen zeigte. Nach zwei Wochen der Regenerierung von Frankfurt, noch einen angereiht. Ein paar böige Passagen und die 400 Höhenmeter machten es einem nicht gerade leicht. Aber dafür Mitte November kurz zu laufen, erlebt man auch nicht so oft und entschädigt für den Aufwand. Auf einen Nenner gebracht, top Wettkampfbedingungen. Auch die Organisation, der Einsatz aller Verantwortlichen, vorbildlich. Ein Ergebnis gab es auch. Der 11. Werdauer Herbstmarathon brachte für mich eine Zielzeit von 03:25:46 Stunden. Gesamtplatz 18 und 3. Platz in der Altersklasse waren das Ergebnis meiner Bemühungen. Es war meine fünfte und bestimmt nicht letzte Teilnahme in Werdau. Liebe Grüße Dietmar
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