Aktualisiert am 04/01/12 18:46

Laufend gebloggt - 2009/2

24. Altmühlsee-Lauf Unterwurmbach - Blogger: Peter Schütze      Datum: 18. Juli 2009

Der Altmühlsee liegt, wie sein Name vermuten lässt, im Altmühltal und dort an seinem westlichen Rand, also am Beginn des Tals in der Nähe von Gunzenhausen. Der Altmühlsee bildet mit dem Großen und Kleinen Brombachsee, dem Rothsee, dem Hahnenkammsee und Dehnenloher See das Fränkische Seenland. Es hatte den ganzen Tag geregnet, aber ca. 70 Minuten vor dem Start hörte es auf zu regnen, so dass zum Start um 18.00 Uhr gute Bedingungen herrschten.
Beim Altmühlsee-Lauf gibt es zwei Laufstrecken, den Halbmarathon und den Jedermanns-Lauf über 7,4km. Ich entschied mich für den Halbmarathon, der nach einer Schleife durch Unterwurmbach den Altmühlsee umrundet. Die 7,4km Strecke umrundet den See nicht.
Die Zeitmessung erfolgt mittels Transponder am Handgelenk, daher ist die Brutto-Zeit gleich Netto-Zeit. Obwohl ich mich ziemlich zeitig am Start einfand, standen die Läufer bereits dicht gedrängt an der Startlinie. Nach 7 Minuten Verzögerung erfolgte der Start. Wieder das Problem wie beim Ermstal-Marathon, sehr viel langsame Läufer hatten sich sehr weit vorn einsortiert, so dass der erste Kilometer einen regelrechten Slalomlauf ähnelte. Auf den ersten 5 Kilometern war der Kurs leicht wellig. Das änderte sich mit dem abbiegen zum See. Dort erwartet die Läufer allerdings ein anderes Problem – starker, teilweise sehr böiger Wind. Die Strecke führte von nun an immer am Ufer des See entlang. Dabei hatte man einen schönen Blick auf den See. Dort waren bei dem Wind viele Surfer und Kite-Surfer unterwegs. Ich hatte mir keine Zeitvorgabe gegeben und lief so völlig locker mit. Um so erstaunter war ich, als ich die 5km-Marke bei 23:18 min passierte. Mit dem Erreichen des See wurde das Laufen sehr schwer, weil der Wind natürlich immer als Gegenwind blies. Die Strecke war schöner als beim Ermstal-Marathon. Dadurch, dass immer wieder Läufergruppen mich überholten, konnte ich mich immer an diese anhängen und ziehen lassen. Dies funktionierte bis zum Kilometer 12 sehr gut, dann war ich allerdings auf mich allein gestellt. Die Durchgangszeit von 1:10h war sehr gut. Auf de n letzten Kilometern blies der Wind dann besonders heftig, so dass sogar die Surfer auf dem Wasser Problem bekamen. In der Ferne zogen dunkle Wolken auf und liesen erahnen, dass die ausgegebene Unwetterwarnung für das Seengebiet durchaus berechtig war. Die letzen Kilometer zum Ziel führten dann wieder durch Unterwurmbach über einen Feldweg zum Sportplatz leicht bergauf. Beim Einbiegen auf die Zielgerade dann die Enttäuschung, die Uhr sprang gerade auf 1:40:00h, daher verzichtete ich auf einen Endspurt und erreicht nach 1:40:29h als 160. von 540 Läufern (Platz 43 AK) das Ziel. Wenn man die Zeit abzieht, die ich bis zum Überqueren der Startlinie benötigte (ca. 20 Sekunden), kam ich wieder auf eine Netto-Zeit von ca. 1:40:10h, also die 1:40h wieder knapp verfehlt.   
Besser machte es Paul, der die 7,4km Strecke in 34:28min absolvierte und insgesamt Platz 23 belegte. Damit erreichte er Platz 2 in der Jugendklasse.
Grit erreichte als 86. das Ziel (Platz 23 weiblich).
Kurz nach der Siegerehrung ging ein regelrechtes Unwetter über den Altmühlsee nieder, nur gut, dass alle Teilnehmer im Ziel waren.     


26. Leipzig Triathlon - Blogger: Peter Schütze     Datum: 26. Juli 2009

Showdown am Kulkwitzer See

Am Sonntag stand die 26. Auflage des Leipzig Triathlon auf dem Programm und erstmals ein Familienduell. Vater gegen Sohn, oder anders gesagt, Alter, Routine und Erfahrung gegen Jugend, Dynamik und besseres Material.
Beim Fitness Triathlon wollte Paul den „alten Mann“ der Familie sportlich schlagen. Ein Duell welches für den Junior die besseren Vorzeichen hatte. Paul trat mit einem Rennrad gegen ein Tourenrad an.
So konnte meine Devise nur lauten, mit genügend Vorsprung aus dem Wasser, spät auf der Radstrecke eingeholt werden und wenig Zeit verlieren, so dass ich beim Laufen wieder aufschließen könnte. Allerdings ist Paul kein schlechter Schwimmer und auch seine letzten Laufergebnisse waren gut (10km in 47:30min).
Beim Schwimmen erwischte ich eine extrem schlechte „Gruppe“, so dass ich mitten im Feld hing und nicht frei schwimmen konnte, nach ewig langen12:01min raus aus dem Wasser. Da unsere Wechselstellen so lagen, dass wir gleich „nebenan“ waren, wollte ich schon mit dem Rad weg sein, um ein psychologisches Plus zu haben. Ich war aber noch beim Umziehen, als Paul ebenfalls schon kam, das ging wohl nicht auf. Eigentlich war damit das Duell schon zugunsten von Paul entschieden. Auf der Radstrecke suchte ich mein Heil in der Flucht. Ich hatte gehofft erst am Ende der ersten Runde oder gar in der 2. Runde von ihm eingeholt zu werden und dann wenig Zeit zu verlieren. Aber nach ca. 2,5 km klopfte er mir auf die Schulter und fuhr locker an mir vorbei. Das war es dann wohl. Ich versuchte nur noch dran zu bleiben und ihn immer in Sichtweite zu haben, aber gegen Ende der 1. Runde hatte ich ihn aus den Augen verloren. Um so größer mein Erstaunen, als er mich in der 2. Runde fast an der gleichen Stelle wieder überholte. Was war los – Verfahren war seine Antwort. Später stellte sich heraus, dass er die Abbiegung in die 2. Runde verpasst hatte und den Fehler erst nach etwas mehr als 100 Meter bemerkt hatte, also gewendet und dem alten Mann hinterher. Nun hatte ich unverhofft eine neue Chance bekommen. Aber er fuhr mir wieder davon. Zwar konnte ich ihn lange in Sichtweite halten, aber gegen Ende der Runde war er dann weg. Im Wechselgarten kein Spur mehr von ihm. Also raus und laufen was noch geht, kurz hinter dem „Roten Haus“ spornte mich Rudi Ulbrich mit den Worten „Dein Sohn ist gerade durch“ noch einmal an. Und plötzlich nach knapp 800 Metern sah ich ihn in ca. 150 Meter Abstand vor mir laufen. Also Tempo hochhalten und ich kam immer näher. Bei km 2 war es soweit, ich war dran und vorbei. Meine Aufforderung mitzulaufen folgte er, aber plötzlich war er weg. Die Überraschung kam bei km 4, plötzlich lief Paul wieder neben mir. Doch ca. 800 Meter vor dem Ziel konnte er das Tempo nicht mehr halten und fiel zurück. So kam ich doch noch vor ihm ins Ziel, knapp 20 Sekunden betrug der Vorsprung – hätte er sich nicht verfahren, dann hätte der Sieger im Familienduell Paul gehießen, aber so siegte das Alter vor der Jugend. Im nächsten Jahr werde ich wohl keine Chance mehr haben.
Unsere Zeiten können sich auch sehen lassen
Peter: Platz 207; AK Platz 25
1:20:43h (12:01min Schwimmen [550m], 42:32 min Rad [21km], 21:15min Lauf [5km?]
Wechselgarten: 4:57min
Paul: Platz 216; AK Platz 4
1:21:09h (12:23min Schwimmen [550m], 40:47 min Rad [21km], 22:52min Lauf [5km?]
Wechselgarten: 5:07min
 


1. Kieler Airport Run  - Bloggerin: Grit Brendecke        Datum: 29. August 2009

Dunkel war´s. Kalt war´s. Feucht war´s. Und trotzdem und auch ohne Flügel gelang die Landung....
Zum ersten Mal fand der Kieler Airport Run am letzten Samstagabend statt - nicht das die Premiere an sich uns die lange Fahrt wert gewesen wäre, aber da wir uns in der Gegend befanden, ließen wir drei uns die Gelegenheit nicht entgehen, bei diesem Lauf der etwas anderen Art mitzumachen. Wann hat man schon einmal die Chance auf einer Start- und Landebahn ohne Flugzeug "abzuheben"?
Um 21.15 gingen die etwa 200 Läufer an den Start des Laufes, bei dem es galt entweder ein oder zwei Runden auf dem Kieler Flughafen bei eingeschaltenem Flutlicht zu bewältigen - die Realität bei dieser Laufpremiere sah dann so aus, das es fast im Stockdunklen, mit zu wenigen und schwach beleuchteten Helfern über den Flugplatz ging - das teilweise im Nieselregen und bei starkem Gegenwind aus allen Richtungen.... Gut beleuchtet war halt nur die
Start- und Landebahn, was schon ein ganz einmaliges Gefühl war, bei dem man dann aber ins grelle Gegenlicht lief.... Also so ´ne Mischung aus Abenteuer, Orientierungslauf und Nachtwanderung! Lustig war es trotzdem und jedenfalls für Christian und Angela auch wieder mit Plätzen auf dem Altersklassensiegertreppchen gekrönt: 12000m = 2 Runden durch die Nacht:
Angela in 1:04:52, 1. in der AK55, Christian in 57:48, 3. in der AK60 und Grit in 1:13:44.
 


1. SportScheck Nachtlauf Magdeburg - Blogger: Peter Schütze   Datum: 4. September 2009

Was in anderen Städten Deutschlands schon lange Tradition hat, erlebte am 4.9.2009 in Magdeburg seine Premiere. Der Sport-Scheck Stadtlauf hier als Nachtlauf veranstaltet. Strecken über 5 oder 10 km standen traditionsgemäß zur Auswahl. Start für die 10km war um 21.30 Uhr.
Der Start befand sich unmittelbar vor dem Allee-Center Magdeburg nur ca. 250 Meter vom Hundertwassser-Haus entfernt.
Immerhin fast 1.100 Männer und Frauen hatten bei der Premiere für die 10km Strecke gemeldet. Neu in diesem Jahr ist bei den Sport-Scheck Stadtläufen, dass es keine Startnummern mehr gibt, das orange Stadtlauf-Shirt ist die offizielle Teilnahmeberechtigung. Schon etwas komisch, dass Mann/Frau ein neues und ungewaschenes Shirt gleich zum Lauf anziehen sollte. Ich tat es nicht und stand als einer der wenigen „Abtrünnigen“ mit einem weißen Shirt am Start.
Hier schon die erste Ernüchterung: Für die über 1000 Teilnehmer war die Startgasse mit ca. 4 m viel zu schmal. Die Schlange war sehr lang, also schön hinten angestellt. Da die Zeitmessung mit Champion-Chip lief, war als Brutto-Netto Zeit gegeben. Da sich eine so lange Läuferschlange auch nach dem Start sehr langsam auflöst, habe ich nach dem Startschuss so lange gewartet, bis alle anderen Läufer schon weg waren und dann noch etwa 1 Minute „draufgegeben“ und startete so 3 ½ Minuten nach dem Startschuss. Selbst die Schlussfahrräder waren schon lange losgefahren, für die war ich ja kein Teilnehmer ohne oranges Shirt, ehe ich loslief. Dafür konnte ich die ersten 600 Meter schön frei laufen, ehe ich die ersten bzw. letzten Läufer einholte. Nun begann ein regelrechter Slalomlauf, der noch erschwert wurde dadurch, dass der Weg kurz durch ein Parkstück ging, in dem die Wege sehr schmal waren bzw. über Rasen gelaufen werden musste. Das THW tat sein bestes und hatte mit großen Scheinwerfern versucht, die Strecke etwas auszuleuchten. Dann lief man auf einer dem „Kleiner Stadtmarsch“ vorbei am Funkhaus Magdeburg und hatte einen schönen Blick Richtung beleuchteten Dom und der Innenstadt. Über die Sternbrücke zurück auf die linke Elbuferseite. Über das „Schleinufer“ ging es Richtung Dom und Start/Ziel zurück. Vorbei am Dom ging es durch ein altes Stadttorähnliches Tor zum Domplatz. Dort war durch ein dickes Kabel über dem Weg eine regelrechte Stolperfalle, welche schlecht zu sehen war und auch nicht durch ein Posten abgesichert war. Zum meinen „Glück“ stürzte ein vor mir laufender Läufer über das Hindernis, so dass ich gewarnt war. Am Domplatz die nächste „Panne“: Eigentlich sollte die Strecke um den Platz führen, da aber der Platz weder abgesperrt war noch Streckenposten standen, liefen alle Läufer quer über den Platz. Nun ging es noch am Hundertwasser-Haus vorbei und die erste Runde à 5km war geschafft. In der 2. Runde konnte ich das Tempo nicht ganz halten, auch machte sich das unrhythmische Laufen der ersten Runde bemerkbar, so dass ich nach mäßigen 46:20min ins Ziel kam. Immerhin war ich noch bis auf den 139 Platz total (Männer 133) nach vorn gelaufen.
Grit absolvierte die Strecke in 1:03h und war durchaus zufrieden, ebenso wie die anderen Läufer unserer kleinen Läuferdelegation. Gegen 23.00 Uhr ging es zurück nach Leipzig.
Insgesamt ein guter Lauf mit einigem Verbesserungspotential (zu enge Startgasse, Streckenverpflegung nach 5km an der schmalsten Stelle, teilweise schlechte Streckenabsicherung mit Stolperfallen, keine Duschmöglichkeiten usw.)
 


36. real,- Berlin Marathon     - Blogger: Peter Schütze        Datum: 20. September 2009

Vereinsmitglied und Mitorganisator des LEIPZIG Marathon Peter Schütze weilte in einer ganz besonderen “Mission” beim 36. real,- Berlin Marathon. Während die über 40.000 Teilnehmer dem Sonntag entgegen fieberten, nahm er an einer Veranstaltung im Athleten-Hotel „Holiday Inn City-West“ des Berlin Marathon am Sonnabend teil. Auf Einladung des Race-Direktors des Berlin Marathons Karsten Milde nahmen einige Marathonorganisatoren an einem exklusiven „Meet und Greet“ teil, bei dem Haile Gebrselassie’s neue Lauftrainer und Videoplayer vorgestellt wurde. Haile kam gegen Ende der knapp 20 minütigen Präsentation und stand den Marathonveranstaltern Rede und Antwort. Nicht nur zu seinem Lauftrainer und Videoplayer, welcher dann demnächst auch auf der Homepage des LEIPZIG Marathons zu sehen sein wird, sondern zu allen möglichen Fragen. So war nicht nur zu erfahren, dass Haile in Äthiopien über 500 Mitarbeiter für seine verschiedenen Projekte beschäftigt, sonder auch, dass er täglich 2x trainiert, außer am Sonntag, da wird nur am Vormittag trainiert.
Eine sehr interessante Antwort gab Haile auf die Frage wie er sein Training steuere, nach Herzfrequenz oder Zeit. Zum Erstaunen vieler antwortete er, weder noch, sein Körper bestimmt das Training. So wie er sich fühlt wird trainiert, er hört in seinen Körper hinein und weiß wie intensiv er trainieren muss. Wenn es mal nicht so gut geht, dann wird etwas weniger hart trainiert. 
Auf das Höhentraining angesprochen, antwortete er unter anderem, dass die Straßenläufe nach dem  harten Training in den Bergen mit vielen Auf und Ab eigentlich eine Entspannung seien, weil es immer nur flach ist.
Eine interessante Veranstaltung, die leider viel zu schnell zu Ende war, aber alle Teilnehmer hatten Verständnis, dass sich Haile nach knapp 40 Minuten verabschiedete, schließlich stand für Sonntag der Marathon auf dem Plan und den hat er ja bekanntlich gewonnen. Aber jeder konnte im Fernsehen sehen, dass auch ein Haile sich mal quälen muss und auch ihn ein Einbruch erwischen kann (allerdings auf sehr hohen Niveau).

Die Antwort auf die Frage, was mit seiner Startnummer vom Sonntag ist, kann man auf dem Bild erkennen.


Haile Gebrselassie in Leipzig  - Blogger: Peter Schütze     Datum: 22.September 2009

Nur 3 Tage nach dem Treffen mit Haile Gebrselassie im Rahmen des Berlin Marathons weilte Haile auf Einladung des Vereins „Städtepartnerschaft Leipzig - Addis Abeba“ in Leipzig. Was zuerst alle für unmöglich hielten, hatte der Verein geschafft: Haile kam nach Leipzig, leider nicht zum LEIPZIG Marathon, aber er war in der Stadt. Er war nicht allein gekommen, sondern war in Begleitung des äthiopischen Botschafters in Deutschland und weiterer äthiopischer Diplomaten. Am Vormittag stand ein Besuch des Zentralstadions und des IAT (Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) auf dem Programm. Um 14.00 Uhr fand im Rathaus die Eintragung der Gäste in das Goldene Buch der Stadt Leipzig statt. Ich durfte dabei sein und hatte somit das Glück, Haile innerhalb von drei Tagen zweimal hautnah erleben zu dürfen. Zur Eintragung waren auch Leipziger „Lauflegenden“ wie Frank und Steffen Gottert eingeladen.

Heinrich Hagenloch im Gespräch mit Haile Gebrselassie

Wenn es um Marathon geht, dann durfte natürlich „Herr Marathon“ von Leipzig, Heinrich Hagenloch, nicht fehlen.
Als Heinrich Hagenloch Haile vorgestellt wurde, konnte der es kaum glauben, dass ein Mann so lange Zeit als Verantwortlicher fungiert. Nach der Eintragung in das Goldene Buch gab es noch eine lockere Gesprächsrunde des OBM mit Haile und dem Botschafter. Weiterhin saßen am Tisch Michael Mamzed vom Stadtsportbund, Heinrich Hagenloch, Nachwuchsläufer Max Draschner, Dietmar Knies vom Amt für Sport sowie Mitglieder des Vereins „Städtepartnerschaft Leipzig - Addis Abeba“. Weitere Anwesende wie meine Person, Jörg Matthé vom Leipziger Laufladen und die Gottert-Brüder lauschten dem kurzweiligen Gespräch.

Warb auch für die Städtpartnerschaft Leipzigs mit Addis Abeba: Haile Gebrselassie

Fotos (2): Peter Schütze

Es folgte dann noch eine Übergabe diverser Präsente, darunter das Buch „30 Jahre LEIPZIG Marathon“ und ein Plakat vom 1. Leipziger KMU-Marathon von 1977. Bevor Haile sich umzog, nutzte ich die Gelegenheit und ließ mir von ihm mein Marathonbuch und ein Laufshirt signieren.


Vor dem Rathaus warteten schon einige Hundert Leipziger Läufer auf Haile, es war ein lockerer Lauf vom Rathaus durch die Stadt zum Leipziger Laufladen angesagt. Haile selbst und der Oberbürgermeister gaben dann den symbolischen Startschuss. Begleitet von der Polizei, lief der Tross durch die Leipziger Innenstadt. Viele Leipziger blieben stehen und spendeten Applaus, ob diese allerdings wussten, wer da durch Leipzig läuft, bleibt zu bezweifeln.
Christian Brendecke und Christian Wilkens nutzen die Gelegenheit auch und liefen dieses lockere Läufchen mit Haile mit.
Die abschließende Autogrammstunde in der Brühl – Passage war sehr gut besucht. Sicher konnte Haile nicht alle Wünsche erfüllen, schließlich fand um 17.00 Uhr die Pressekonferenz im Uniriesen statt, bevor um 20.00 Uhr im Ratskeller das gemeinsame Abendessen mit den Leipziger Lauflegenden stattfand.

Der Besuch Hailes war sicher für die Volkssportler ein unvergessliches Erlebnis, nicht zuletzt für mich selbst. Schließlich war Haile extra wegen meines Geburtstages nach Leipzig gekommen…

Zwei Ausnahmeathleten: Haile und Christian Wilkens    Foto: Jörg Matthé


30. Torgauer Teichelauf     -   Blogger: Peter Schütze     -  Datum: 4. Oktober 2009

Am Sonntag, 4. Oktober fand der „30. Torgauer Teichelauf“ statt. Im Jubiläumsjahr dieser Veranstaltung fanden deutlich mehr Läufer und Läuferinnen sowie Walker und Walkerinnen den Weg nach Torgau um an dieser schönen Veranstaltung teil zu nehmen. So nahmen auch 3 „Olympianer“ am Tag nach dem LEX-Stadtlauf die lange Strecke über 20km in Angriff. Dazu ging eine „Olympianerin“ über 10km Walking an den Start.
Die Zeitmessung erfolgte in diesem Jahr mit einem Chip, ähnlich dem Champion-Chip. Man sah daher viele Läufer mit einem gelben (Champion-) und einen roten (Veranstaltungs-) Chip am Schuh laufen.
Das Wetter war sehr wechselhaft aber relativ warm. Vielmehr machte der starke teilweise böige Wind zu schaffen, der gerade den 20km Läufern nach ca. 6,5km auf einer offenen Passage bei Melpitz für ca. 1,5 kräftig entgegen blies. Allerdings schafften alle Teilnehmer diese Windpassage ohne fortgeweht zu werden. Das Feld hatte sich schnell auseinander gezogen. Nachdem die 10km Läufer nach knapp 5km abbogen wurde es dann doch wieder etwas „einsamer“. Da die Strecke aber abwechslungsreich und durch die lang gezogenen Anstiege nicht zu einfach war, lief sie sich sehr gut.
Nach dem Einlauf im Hafenstadion hatte die kleine Delegation der SG Olympia aber allen Grund zu feiern. So erreichte Dietmar Heinig nach 1:22:35h als 7. der Gesamtwertung das Ziel, was natürlich Platz 1 in der Altersklasse bedeutete. Christian Brendecke erreichte, von einem Krampf geplagt, nach 1:39:52h als 35. der Gesamtwertung das Stadion, Platz 1 in der Altersklasse.
Wieder einmal leer in den Platzierungen ging Peter Schütze aus. Seine 1:31:56h bedeuteten Platz 23 total und Platz 7 in der Altersklasse.
Am Erfolgreichsten schnitt Ehefrau Grit Schütze ab, die das 10km Walking der Damen für sich entschied und mit einem großen Pokal die Heimreise antrat.

Insgesamt waren alle Teilnehmer wieder sehr zufrieden mit der Organisation und das vom Neuen Torgauer Brauhaus gesponsorte Freibier schmeckte nach den Anstrengungen um so besser.

Weitere Informationen und Ergebnisse unter
www.ssv1952torgau.de
 


40. ING New York City Marathon - Blogger: K.-H. Millgramm   -  Datum: 2. November 2009

Ich habe gestern hoch zufrieden New York hinter mich gebracht mit 04:37:27. In Fort Wadsworth hatte es noch geregnet.Kurz vor dem Start kam aber doch noch die Sonne heraus: bestes Laufwetter. Nach dem Start ging es über die Verazano Narrows Bridge nach Brooklyn. Bis zum Halbmarathon-Punkt an der Pulasky-Bridge hatte man den Eindruck, die Strecke würde "nur so dahinplätschern", wie dies ein New York-erfahrener Läufer meinte. Doch kam die scheinbar nicht enden wollende und stark ansteigende Queensborough-Bridge. Recht anspruchsvoll war dann auch die lange First Avenue mit vielen Anstiegen, die noch einmal mit zwei Brückenanstiegen getoppt wurde. Erst in der Bronx kam so langsam Zielstimmung auf, erst recht dann am und im Central Park. Besonders auf den letzten Meilen wurde man von den Zuschauern getragen. Weil es nach dem Zieleinlauf aber recht eng wurde (der Zielbereich ist viel kleiner als man es vom Fernsehen her meint), mussten etliche Läufer mit Kreislaufproblemen behandelt werden. Die Organisation des Laufes war Spitze.
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