Aktualisiert am 04/01/12 18:46

Laufend gebloggt - 2008/2

29. Torgauer Teichelauf - Blogger: Peter Schütze, Datum: 5. Oktober 2008

Am Sonntag, 5. Oktober fand der 29. Torgauer Teichelauf. Obwohl der Lauf eine lange Tradition besitzt und Torgau auch in knapp einer Stunde zu erreichen ist, sind kaum Leipziger Läufer am Start. Wahrscheinlich hat in diesem Jahr das lange Wochenende und der am Tag zuvor stattfindende LEX-Stadtlauf viele Leipziger vom Laufen in Torgau abgehalten.

Eigentlich schade, denn dieser Lauf verdient es besucht zu werden. Erfreulich schon die Höhe des Startgeldes. Für nur 2,-€ zuzüglich 2,-€ für die Zeitmessung kann man über eine der 3 Wettkampfstrecken starten. Im Angebot stehen 5, 10 und 20km. Für die Jüngsten gibt es einen 2 km Lauf im schönen Hafenstadion. Die Laufstrecken der Hauptläufe beginnen mit einer Stadionrunde. Die 5-Kilometer-Läufer biegen nach 350 Meter ab und verlassen das Stadion Richtung Elbe. Für die 10- und 20-Kilometer Läufer wird es nach 550 Metern ernst. Ein kurzer Anstieg und es geht aus dem Stadion hinaus Richtung „Großer Teich“. Kurz danach läuft man am „Großen Teich entlang in den Wald hinein. Fast die gesamte Laufstrecke wird nun im Wald absolviert.

In diesem Jahr waren immerhin 45 Läufer über die 20km angetreten. Nach einer relativ flachen Passage war auch schon km 5 erreicht. Blick auf die Uhr „21:29 min“ das war aber schnell, oder geht die Uhr falsch, da aber Manfred Busse nur wenige Meter vor mir lief, wusste ich, dass es schnell war. Kurze Zeit später bogen die 10km Läufer nach links ab und die Strecke wurde deutlich leerer. Nun ging es stetig bergab und ich konnte das hohe Tempo halten. Doch dann nach knapp 7 km wurde es hart, wir verließen den schützenden Wald und liefen über das freie Feld Richtung Melpitz. Hier blies uns der kräftige Wind genau von vorn entgegen. Wer jetzt in einer Gruppe lief konnte etwas Windschatten laufen, aber für mich traf dies leider nicht zu. Nach knapp 1,5 km ging es wieder in den schützenden Wald. Dieser Abschnitt hatte viel Kraft gekostet. Bald darauf war km 10 erreicht. Die Zeit war immer noch sehr gut. Etwas über 43 Minuten war ich unterwegs. Sollte ich wirklich die 1:30 h Marke schaffen können? Aber ich wusste, dass es in der 2. Hälfte einige anstiege zu bewältigen galt.

Wenig später erschien dann die Verpflegungsstelle, aber vorher mussten wir noch eine Runde durch den Wald drehen. Es ist schon nervig, 10m vor der Verpflegungsstelle abzubiegen und erst noch ca. 1,5km zu laufen, ehe man verpflegt werden kann und darf. Auf dieser kleinen Schleife konnte ich zu den beiden Läufern vor mir aufschließen. Allerdings erhöhter einer der Beiden das tempo und setzte sich ab. Ich versuchte dran zu bleiben, aber es gelang mir nicht ganz. Zurück an der Verpflegungsstelle entschied ich mich, diese auszulassen um vielleicht unter 1:30h  zu laufen. Es würde auch mal ohne Getränk gehen, zumal es nicht übermäßig warm war. Nun begannen die Anstiege, nicht besonders steil, aber dafür ziemlich lang gestreckt. Kurz darauf war der Benkenteich erreicht und dann die 15km Marke. Knapp über 1:05h. Immer noch sehr flott. Allerdings wuchs der Rückstand zum Läufer vor mir. Nun war es nur noch Willen um das Tempo zu halten. Endlich kam das Stadion in Sicht. Noch knapp 300m im Stadion und dann war das Ziel erreicht. 1:27:09h für mich richtig schnell.

Am Ende entsprach die Platz 14 total und Platz 5 in der Altersklasse. Sieger über 20km wurde nach einer Sprintentscheidung Jürgen Wernitz in 1:12:05h mit genau 1 Sekunde Vorsprung. Wie eng es an der Spitze zuging zeig, dass der Drittplatzierte mit 1:12:11h nur 6 Sekunden nach dem Sieger ins Ziel kam.

Fazit: ein sehr schöne Lauf mit einer großen Runde für 10 und 20km Läufer, landschaftlich schön und nicht zu schwer. Für die nächstjährige Auflage, Jubiläum zum 30. hat der Veranstalter Überraschungen angekündigt. Die Jubiläumsauflage findet am 4. Oktober 2009 statt.

Weitere Infos:
www.ssv1952torgau.de


5. Weidatalmarathon - Blogger: Christian Brendecke, Datum: 14. September 2008

Am 14.9.2008 trafen sich hunderte von Läufern und Stockenten in der Nähe von Triebes in der Nähe der Weida-Talsperre. Zur Auswahl standen unterschiedliche Strecken hin bis zum Marathon. Hier nach erfolgtem Lauf (Peter und Grit Schütze, Angela und Christian Brendecke) nochmals Hocachtung für Christian Wilkens, der den Marathon 2007 auf diesem Supercrossgelände in einer tollen Zeit (3h:40min) zurückgelegt hatte. Wettermäig hatten wir mit etwa 10 bis 12 Grad (wenn die Sonne lugte) Glück, und es war trocken. Man sollte aber bei der Ausschreibung für alle Strecken im Vorfeld auf den Crosscharakter hinweisen. Es ist ja bei Läufern auch eine Frage der Schuhauswahl. Obwohl alles sonst wirklich super war inklusive der gut geführten Strecke und der Verpflegung und Betreuung ringsherum - Kilometerangaben fehlten und die Strecke war bedeutend länger - fast 23 Kilometer. So kann man auch die erzielten Zeiten nicht mit einem normalen Ergebnsi verlgeich. Spaß gemacht hat es trotzdem allen - und: Grit hat wieder eine Medaille mehr!
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Robin Hood Festival of Running 2008 - Blogger: Grit Brendecke, Datum: 14. September 2008

Ein herbstliches Hallo von der Insel, lange gab es nix zu berichten, doch am Wochenende stand auch ich mal wieder an einem Start, statt immer nur von den vielen Erfolgen aller zu lesen: Das Wetter war prima - kühl und trocken und unter circa 11.000 Startern über die Halbmarathon- und Marathonstrecke machte es auch richtig Spass, wieder einmal bei einem Lauf auf der Insel am Start zu stehen. Und so ging es am Sonntag auf die hügelige Strecke des Robin Hood Halbmarathons in Nottingham - erst durch die Altstadt über Kopfsteinpflaster und einen steilen Anstieg, hinaus aus zur Universität und hügelauf und hügelab über den gesamten Campus, durch einen weiteren großen Park und zurück in die Stadt zum Ziel am Fluss Trend. Ein gut organisierter Lauf über eine attraktive Strecke, vorbei an Robin Hood und Nottingham castle - doch am Ende waren meine Beine müde vom vielen auf und ab - Zielzeit: 2:17:23.
Liebe Grüße an alle von der SG Olympia.    Grit


6-Stunden-Lauf in Weissenstadt - Blogger: Christian Brendecke, Datum: 13. September 2008

An diesem Samstag nach ich an einer Ausdauerveranstaltung teil - über genau 6 Stunden. Rund um den See in Weissenstadt (Startort des Fichtelgebirgsmarathon) mit einer sehr gepflegten Strecke mit der Gesamtlänge von 3.885,15 Metern, vermessen durch den DLV. Auch wenn es nur Runden waren - langweilig wurde es eigentlich nicht, da die Strecke sehr kurvig und abwechslungsreich mit vielen schönen Aussichten und Ansichten ist. Das Wetter spielte auch mit, etwa 10 Grad, bedeckt und leicht windig. Nach den Durchgangszeiten von 3:54:14 am Marathonpunkt und 4:56:36 bei Kilometer 50 gab es nur noch ein Ziel: In der verbleibenden Zeit könnten es noch zwei Runden (15 gesamt) werden. Und hier wurde es zur Qual! Beim Durchlauf der 15. Runde waren noch etwas mehr als 8 Minuten offen. Was tun? Stehen bleiben, warten und sich über die geschaffte Rundenzahl freuen? Nein - etwas weiter geht es noch. Mist war nur, ich schaffte es genau bis an die gegenüberliegende Seite des Sees! Erst dort war die Zeit um, der Schuß erfolgt und ich durfte meine Startnummer auf den Asphalt schreiben. Bei der Siegerehrung durfte ich mich dann über Platz 2 in der AK Wertung freuen mit einer geschafften Leistung von 60.150,35 Metern.
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27. Semliner 3-Seen-Lauf - Blogger: Peter Schütze, Datum: 2. August 2008

Bereits am Morgen nach dem Sommerabendlauf beim LCA traten wir die Fahrt zum 27. Semliner 3-Seen-Lauf in Semlin bei Rathenow an. Das besondere bei diesem Lauf:- keine offizielle Zeitnahme und - kein Startgeld.Dafür werden den Teilnehmern 3 verschieden Strecken zur Auswahl angeboten: 8 km, 21,5 und 25,2 km stehen auf dem Programm.

Bereits zum 27sten Mal wurde der Lauf durchgeführt, finanziert ausschließlich über Sponsoren und Spenden. Deshalb wird der Lauf als reiner Volkssportlauf ohne Zeitmessung und Siegerehrung durchgeführt. Jeder Teilnehmer – auch Walken und Radfahren bzw. Wechsel Laufen/Radfahren ist möglich – ist ein Sieger. Im vergangenen Jahr nahmen 750 Teilnehmer daran Teil, eine Zahl die so mancher Lauf gern erreichen möchte. Auch in diesem Jahr fanden bei optimalen Temperaturen fast 900 Teilnehmer den Weg nach Semlin.

Durch die große Zahl der Teilnehmer verzögerte sich der Start. Kurz nach 15.00 Uhr erfolgte der Start für die langen Strecken, 5 Minuten startete die 8 km Strecke in entgegen gesetzter Richtung. Ich hatte mich für die 21km lange Strecke entschieden, die um den Hohenauer See führt und gerade am Nordabschnitt des Sees sehr schön sein sollte.

Erstaunlich, dass es trotz kostenlosen Starts auf der 21km Strecke 5 Verpflegungsstellen gab, die sehr gut ausgestattet waren und von den Helfern mit großem Engagement betreut werden.

Vom Start ging es für uns (21 und 25km Strecke) im Uhrzeigersinn um den Hohennauer See. Die ersten knapp 4 Kilometer führten über die Verbindungsstraße nach Hohenauen, hier sah man das Feld der Teilnehmer welches sich sehr schnell in die Länge zog. Nach 5km in Hohenauen die erste Verpflegungsstelle. Da es nicht um Zeiten und Platzierungen ging, habe ich mich erst einmal gütlich getan, das „Startgeld“ musste ja abgetrunken und gegessen werden. Weiter ging es auf einem schönen Deichweg nach Wassersuppe – der Ort heißt wirklich so. Hier hatte am Strand die LG Wassersuppe die zweite Versorgungsstelle organisiert. Dort kam ich mit drei Berliner Läufern ins Gespräch und lief mit Ihnen zusammen weiter. Kurz nach Wassersuppe ging es auf die lange Verbindungsstraße nach Witzke. Durch das Plaudern mit den drei Sportfreunden verpasste ich bei km 9,3 den Abzweig zur 21km Runde. Kurz vor Witzke bemerkte ich den Fehler, umdrehen und die lange Gerade zurück – nein danke. Also weiter, allerdings waren die Berliner nun zu schnell für mich und ich lies sie laufen, nicht ohne den Hinweis auf den Leipzig Marathon 2009. Am Ortsausgang von Witzke verließen wir die Straße und liefen wieder über einen Deichweg. Die dritte Versorgungsstelle ließ nicht lange auf sich warten. Kurz danach das Schild mit der Aufschrift km 14. Kurzer Blick auf die Uhr: 1:02:40h – hier stimmt was nicht. Richtig nach einer Ewigkeit von knapp 10 Minuten dann das Schild km 15. Man war ich langsam. Kurze Zeit später war Lochow erreicht und es ging in den Wald hinein. Natürlich nicht bevor die bestens ausgerüstete Versorgungs-stelle erreicht war. Der Weg im Schatten durch den Wald tat gut, nach kurzer Zeit folgte ein steiler Anstieg, den man so hier nicht erwartet hatte. Ich lief nun ganz alleine, da einige läufer doch sehr lange Rast in Lochow machten. Nach der „Bergwertung“ ging es ganz sanft bergab Richtung Ferchesar, dort trafen die 25 und 21km Strecke wieder zusammen und kurz danach sollte die legendäre Versorgungsstelle sein. Und sie war da, idyllisch am Wasser gelegen und ausgestattet wie ein Grand Hotel. Melone, Äpfel, Wasser, Tee, Cola, Bier und wer wünschte erhielt auch einen Schluck Sekt, schließlich waren es noch knapp 5 km bis zum Ziel. Das Weiterlaufen nach dieser Verpflegung fiel nicht leicht, aber ich wollte ankommen. Nun ging es am See entlang. Da ich trotz gemütlichen Laufens schneller war als ein Großteil der 21 km- Läufer traf ich hier wieder mit vielen Läufern zusammen, nachdem ich vorher doch recht allein unterwegs war. Der nun zu laufende Uferweg war fantastisch und erinnerte in vielen Abschnitten regelrecht an einen Dschungel. Bald war die Dranseschlucht erreicht, Wendestelle für die 8 km-Läufer, Walker und Radfahrer. Nun wa ren es nur noch knapp 4 km die sich recht zügig liefen und der Einlauf in das Ziel in Semlin erfolgte.
Lohn der lockeren Trainingseinheit in toller Landschaft: eine Erinnerungsmedaille für jeden Läufer. In diesem Jahr etwas ganz besonderes, aus brasilianischen Schiefer gefertigt. Die Medaille wird von regionalen Unternehmen angefertigt. Im vergangenen Jahren gab es bereits eine Ledermedaille bzw. eine Glasmedaille.

Grit und Paul, die die 8km gelaufen waren, hatten sich schon an der Nachverpflegung gelabt und auch an den anderen Versorgungsständen mit sehr zivilen Preisen versorgt. Nach einem kurzen Bad im See mussten wir weiter. Der Lauf war nur Zwischenstopp auf einer Besuchsreise gewesen. So konnten wir auch nicht an der großen legendären Abendparty teilnehmen. Aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal mit Party.

Ein toller Lauf, der zeigt was mit Engagement möglich ist. Viele Läufe, die zum Teil hohe Startgelder nehmen könne nicht annähern so ein Niveau bieten. Viele kleine und mittlere Betriebe der Region als Sponsoren machen es möglich. So wird sicher im nächsten Jahr die 1000 Teilnehmermarke fallen
Peter

Weiter Informationen unter:
www.drei-seen-lauf.de


9. Fichtelgebirgsmarathon - Blogger: Christian Brendecke, Datum: 12. Juli 2008

Am 12.7.08 bin ich dann mal schnell ins Auto und früh am Morgen nach Wunsiedel im Fichtelgebirge gedüst.

Von Lauffreunden der DHfK und dem LCA hatte ich viel Schönes darüber gehört. Und wie auf der HP des Fichtelgebirgsmarathon zu lesen war ich dann auch angenehm überrascht. Eine sehr schöne Landschaft mit sehr viel Wald und einem interessanten Starterfeld. Mit mir begab sich der Weltrekordinhaber an Marathon und Ultraläufen - Horst Preißler aus Hamburg, 72 Jahre alt - an den Start. Das Streckenprofil war nach 2km rund um einen See sehr anspruchsvoll. Auf den Rat eines Einheimischen hörend - die Tücke der Strecke liegt zwischen km 23 und km 36 - hielt ich mich im Tempo bedeckt. Dazu kam, es fing nach etwa 8km an schön gleichmäßig wie aus Gießkannen zu regnen und erst im angekündigten letzten Drittel wurde es trocken und recht angenehm.Das Feld von über 200 Marathonis - darunter fünf Leipziger (mit der späteren Siegerin der Damen von der DHfK) - zog sich sehr weit auseinander. Aber alle waren sehr angetan von der dann im Stadion von Wunsiedel erhaltenen Medaille aus weißem Porzelan.

P.S.: Im nächsten Jahr erfolgt die 10. Auflage dieses herrlichen Landschaftsmarathon - und es reizt dabei zu sein - es soll Überraschungen geben.

Wir danken unseren Partnern: