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Aktualisiert am 04/01/12 18:46

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04/2011

03.04.2011

7. Muldentaler Städtelauf Wurzen-Grimma
3.4.11: Schön sollte es ja werden - aber von solch einem sommerlichen Laufwetter hat wohl keiner zu träumen gewagt. Durchs frühlingsgrüne Muldental zog sich die lange Schlange aus über 720 Läuferinnen und Läufern. Mit einem großen und sehr erfolgreichen Team war unsere Laufgruppe vertreten. So lief unser schnellster Mann Christian Wilkens in 1:27:37 auf den Bronzeplatz der AK M50 (36. Platz Gesamt). Ganz hoch auf die AK-Siegertreppchen schaffte es das Ehepaar Brendecke: Christian gewann die AK M65 in 1:42:57 (Platz 188 Gesamt)  und Angela verfehlte mit 2:00:07 nur knapp die magische Grenze, konnte sich aber über den Sieg in der AK W60 freuen (Platz 481 Gesamt). Die weiteren neun Starter unserer Laufgruppe mischten sich querbeet in die Ergebnisliste, allen gemeinsam war die Freude an diesem gut organisierten Landschaftslauf, der jährlich immer mehr Laufsportfreunde ins schöne Muldental lockt.

Die Ergebnisse aller Starterinnen und Starter unserer Laufgruppe auf einen Blick:

Start in Wurzen                                  Foto: Frank

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Name

Zeit

Gesamtplatzierung

AK

Platz AK

Christian Wilkens

1:27:37

36

M50

3

Dietmar Heinig

1:35:06

97

M55

5

Christian Brendecke

1:42:57

188

M65

1

Michael Schotte

1:48:37

284

M50

30

André Klein

1:52:17

348

M50

37

Peter Schütze

1:53:29

375

M45

71

Frank Steinmeyer

1:57:06

434

M50

45

Angela Brendecke

2:00:07

481

W60

1

Grit Brendecke

2:12:23

602

W35

8

Günter Opitz

2:13:09

609

M40

108

Constanze Woigk

2:19:23

652

W45

29

Manfred Scheibner

3:30:03

720

M70

9


07.04.2011

199. Stundenlauf mit Musik
Generalprobe für den großen Jubiläumslauf: Zum 199. Mal drehte sich auf dem Leipziger Testfeld das beliebte Stundenkarussel. Bei der ältesten Laufserie waren auch wieder  Athleten der SG Olympia mit von der Partie. Die meisten Kilometer bewältigte dabei Christian Wilkens (13775 Meter, Platz 5 in der AK M45-59). Ebenfalls auf schnellem Stundenkurs waren dabei Christian Brendecke (12480 Meter), Frank Steinmeyer (11350 Meter), Andreas Wolf (10025 Meter), Günther Opitz (10000 Meter) sowie Jürgen Kunath (9500 Meter).
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17.04.2011

9. Spreewald-Marathon / Halbmarathon Burg
Die Teilnahme am Halbmarathon Burg im Rahmen des 9. Spreewald-Marathon-Großevents war als die letzte Vorbereitung für das Projekt Two-Ocean-Marathon der Familie Brendecke gedacht. Grit berichtet davon gegenüber laufen-motor-nord.de: “Die “Gurkenernte” erwies sich als nicht ganz so einfach. Während Christian noch eine schnelle Generalprobe ablieferte und in 1:39:53 den 2. Platz in seiner Altersklasse (Gesamt 118.) belegte, genoss ich die Strecke – es ging immer im Grünen über Landstraßen und –sträßchen, Rad- und Feldwege flach durch’s Land - und kam zufrieden in 2:14:02 (Platz 17 AK W 35. Gesamt 599.) ins Ziel. Naja, eigentlich war ich auch 500 Meter extra gelaufen….. Nach Magenvirus wie im Delirium lauf end, verpasste Angela nach circa 3km nämlich den Abzweig und bog doch promt auf die 10km Strecke ab…. Ich, nicht weit hinter ihr laufend, hatte das irgendwie im Gefühl, erspähte sie und sprintete, laut rufend – zum Vergnügen und der Verwirrung der Läufer um uns herum, hinterher um sie wieder auf “den rechten Weg zu führen”… Vielleicht hätte ich sie ja lieber die kurze Strecke laufen lassen sollen, denn die 21km wurden doch ein wenig zur Qual und sie war froh, als sie nach 2:26:27 (Platz 5 AK W 60, Gesamt 647.) müde und schlapp das Ziel erreichte. Ehrlich, beim nächsten Halben ist sie wieder vor mir im Ziel….. noch ein Weilchen jedenfalls... Den Gurkenlauf kann man wirklich empfehlen: große Streckenvielfalt, schöne Landschaften und eine originelle Medaille. Vorallem Letzteres lockte in diesem Jahr auch uns drei in den Spreewald.”
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23.04.2011

Two-Oceans-Marathon Kapstadt
Er zählt zu den legedären Läufenh weltweit - und seine 56 Kilometer zogen nunmehr auch die Frauen der Familie Brendecke in seinen Bann. Nachdem Christian bei seiner zweiten Teilnahme sich auch Zeit fürs Fotografieren nahm und dennoch nach hervorragenden 5:39:14 (und nur vier Minuten langsamer als bei seinem AK-Bronzelauf vor 14 Jahren!) ins Ziel kam, genossen die Damen ihre Ultra-Prämiere jede für sich: Angela flog förmlich über die Strecke und nach 6:05:01 ins Ziel, Grit machte es in bezug auf das Zeitlimit von 7 Stunden etwas spannend und kam gutgelaunt und überglücklich nach 6:52:03 in Kapstadt wieder an. Ihren begeisternden Bericht liest man hier:

“Und nun gibt es drei Ultra-Läufer in der Familie! Für die Eine galt es die neue Altersklasse gebührend mit einer neuen läuferischen Herausforderung zu feiern, für den Anderen wurde es zur nicht unwillkommenen Zweitauflage – na und ich wollte ja schon immer mal einen Ultra laufen….

Wie kann man den Two Oceans Marathon beschreiben, ohne dabei einfach nur ins Schwärmen zu geraten? Die Stimmung morgens um halb sechs noch im Dunkeln unter Tausenden von Läufern mit lauter Musik und Trommelschlägen war einfach toll und spätestens kurz vor dem Start (6.25am) als die Südafrikaner aus vollster Brust die Nationalhymne sangen, war Gänsehautgefühl angesagt!

Auf ging es hinein in den Tag! Die ersten 20 Kilometer gestalteten sich recht flach und waren in den noch kühlen Morgentemperaturen recht schnell gelaufen. Da gab es sogar Zeit und Muse für das eine oder andere Gespräch – nicht allen Südafrikanern geht es um eine neue Bestzeit – UltraLauf ist dort Kult – für viele schienen die 56km nur die Vorbereitung für den Comrades im Juni zu sein. Eine prima Einstellung – Laufen und nicht Hetzen!

Um den Halbmarathonpunkt herum stieg die Zuschauerzahl immer mehr – Musik, Kostüme, lauter Beifall, Frühstückstische im Sonnenschein – schon recht verlockend wenn man am Vorbeirennen ist – die Stimmung und Unterstützung war wirklich prima. Doch die aufregendsten und auch schwersten Streckenabschnitte standen natürlich noch bevor: Chapman’s Peak mit seinem steilen Anstieg über circa 4km aber auch den tollen Ausblicken über das Meer und Constantia Nek, der zweite Anstieg etwa zwischen Kilometer 40 und 46, wenn die Beine schon etwas müder werden würden….

Ich kann es nur so zusammenfassen: es war einfach toll! Die Versorgung und Zuschauerunterstützung war und blieb auf der ganzen Strecke einzigartig! Die Strecke ist wirklich so schön, dass man verstehen kann, warum es sich “The most beautiful marathon” nennt – Ausblicke auf den Indischen und Atlantischen Ozean, Chapman’s Peak und der Blick über Hout Bay, die schattige wunderschöne Landschaft des Anstiegs hinauf zu Constantia Nek und endlich die Zielankunft zurück in Kapstadt auf dem Rugby Field der Universität – all das macht es mindestens zu einem der schönsten Marathons!

Christian nahm sich deshalb bei seinem zweiten Two Oceans auch Zeit zum Fotografieren! und kam dennoch in hervorragenden 5:39:13 (prov), nur vier Minuten langsamer als vor 14 Jahren ins Ziel!! Für Angela wurde es zu einer überaus gelungenen UltraPrämiere, sie flog nur so über die Strecke und erreichte das Ziel in 6:05. Und auch ich habe meine UltraPrämiere genossen und das Zeitlimit geschlagen – inklusive “icelolly” (Fruchteis am Stil – man braucht ja schließlich Energie) und Massage für Knie und schmerzende Schultern… ich sagte doch die Versorgung war super! Bis zum Marathon lief es richtig ‘rund’ – aber es heißt ja auch “the race only starts at 42k” (das Ultrarennen beginnt erst am Marathonpunkt) - dann hieß es durchhalten – und ich erreichte das Ziel überglücklich in 6:52:02. Verbesserung bei Zweitauflage allemal drin… 

Aber unser Fazit war auf jeden Fall: super Lauf! Super Erlebnis! Und eine Empfehlung wert!